Jahresausflug nach Fuessen

  Besuch beim Kini

Altersgenossenverein 1959 war im Allgäu unterwegs

SCHWÄBISCH GMÜND (agv). In den Süden Bayerns verschlug es den Gmünder Altersgenossenverein 1959 bei seinem Jah­resausflug. Ein Besuch beim „Kini“ Lud­wig II. war angesagt. Gut zwei Dutzend Mitglieder machten sich auf den Weg nach Füssen, wo bereits eine Führung durch das berühmte Schloss Neuschwan­stein reserviert war. Beeindruckt ließ man sich durch die Gemächer führen, bewun­derte die für damals moderne Technik.

Der Großteil der Gruppe schaute sich das Schloss anschließend aus der be­rühmtesten Perspektive von der Marien­brücke aus an und marschierte durch die Pöllatschlucht zurück zum Bus. Mit dem ging es zu einem rustikalen Picknick am Fuß der Tegelbergbahn. Da die Gipfel an diesem Tag etwas verhangen waren, spar­te man sich die geplante Seilbahnfahrt und verbrachte stattdessen ein paar schö­ne Stunden am Hopfensee.

Nach dem Beziehen der Zimmer im Gasthaus Engel in Hopferau fand der Abend des ersten Tages seinen Abschluss im „Sudhaus Maria Hilf“ in Speiden, das den Vorteil fußläufiger Erreichbarkeit des Hotels mit sich brachte. Zwei zuvor verpflichtete Musiker machten im Sud­haus tolle Stimmung, so dass die Rück­kehr teils erst spät angetreten wurde.

 Schifffahrt auf dem größten Stausee Deutschlands

Am nächsten Morgen stand eine Stadt­führung durch Füssen an, bei der viel In­teressantes über die historisch bedeuten­de Kreisstadt zu erfahren war. Dann steu­erte der Bus den Forggensee an, fünft-größter See Bayerns und größter Stausee Deutschlands. Eine zweistündige Schiff­fahrt inklusive eines Weißwurst-Essens erschloss  die  faszinierende  Landschaft des Ostallgäus. Von dort ging es noch auf einen Abstecher zum Weißensee, wo ein besonders abgehärteter Altersgenosse so­gar ein paar Bahnen schwamm, während sich die Mehrheit am Strand sonnte. Die Rückfahrt wurde zum Abschluss im Gasthaus „Frische Quelle“ in Attenhofen unterbrochen, wo dann auch die das gan­ze Wochenende heiß ersehnte Nachricht eintraf, dass eine der Mitreisenden zum zweiten Mal Oma geworden war. Auf der Rückfahrt bedankte man sich beim ser­vicestarken Stamm-Busfahrer des AGV, Herbert Schober, sowie bei den Organisa­toren des Ausflugs, Klaus Simon, Petra Büttner und Ursula Fath.

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